Medical Camp und andere Projekte

Fortsetzung der Projekte in Nord- und Ostindien

Mo 10.07.2017 - 21:15, geschrieben von Alexandra, veröffentlicht von Frank

Bericht aus Bihar

Liebe Freundinnen und Freunde,

erstmal vielen Dank für eure Geduld. Die Rückkehr unseres Teams aus Indien ist nun schon drei Wochen her und der letzte Bericht der Tour folgt erst jetzt.
Da alle Teammitglieder ehrenamtlich arbeiten, dauert es manchmal etwas länger... ;-)
Alois, Tobias, Alina und Alexandra besuchten ab dem 10. Juni noch mehrere Lepradörfer im Bundesstaat Bihar, im Osten Indiens.
Oft sind es die notwendigen Dinge, die in den Dörfern fehlen, um das Leben der ohnehin Ausgegrenzten erträglicher zu machen.
Dächer vor die schäbigen Hütten, um vor Überschwemmung in der Monsunzeit und der gellenden Sonne der heißen Mittagshitze zu schützen. 
Kanäle, um die ekligen grünen Tümpel des Dorfes trockenzulegen, in welche ihr eigenes Abwasser fließt. 
Handpumpen, um frisches Trinkwasser zu fördern. 
Auspumpen von übergelaufenen Toiletten- der Morast ist ansonsten auf Dauer der Nährboden für weitere Krankheiten.
Gründung einer neuen Schneiderwerkstatt für benachteiligte Frauen.
Weiterführung von Schulprojekten in vier Dörfern.
 
All dies konnte mit der unermüdlichen Unterstützung unserer indischen Helfer inzwischen komplett fertig gestellt bzw. die Langzeitprojekte fortgeführt werden!
Wir danken ALLEN zu Hause für Eure Spenden, die so wertvoll sind! Da IMMER 100% ALLER Spenden für die Projekte verwendet werden, ist es leicht, so viel auf einer Tour zu bewirken!
Und DANKE diesmal auch ALLEN Freundinnen und Freunden, die bisher mitgereist sind und ihren wohlverdienten Urlaub und die Reise- und Aufenthaltskosten gespendet haben!
Und ALLEN, die sich unermüdlich zu Hause engagieren- Mützen stricken, Wolle sammlen, Marmeladen einkochen, Produkte auf Floh-/märkten verkaufen, Schulprojekte durchführen, über die Projekte mit Freunden sprechen, die Homepage pflegen und übersetzen, den Kalender und Newsletter gestalten, Vorträge halten, die Zwischenlagerung der Mützen übernehmen, die Buchführung/ Tätigkeitsbericht für das Finanzamt aufbereiten und und und….
GEMEINSAM sind wir fähig, all dies und noch mehr zu bewirken !!!

 

Mi 28.06.2017 - 20:30, geschrieben von Alexandra, veröffentlicht von Frank

Das neue Frauenprojekt in Rudra Prayag im Himalaya wird eingeweiht

Auch diesmal besucht unser Team auf dem Rückweg vom Medical Camp in Badait Dungar im Distrikt Rudra Prayag die Werkstatt des FriendCircle WorldHelp, in welcher zukünftig Räucherwerk produziert wird. 75 Frauen werden von dort aus mit Arbeit versorgt. Teils findet sie in Heimarbeit statt. Teils tragen Frauen zum Schließen des Arbeitskreislaufs bei, indem sie in den Wäldern geeignete Kräuter und Hölzer sammeln.
Durch die Unterstützung der Frauen profitieren auch alle Familien. Ein Lohn von etwa 20€ bis 30€ im Monat trägt dazu bei, Kindern die notwendigen Busfahrkarten und/ oder Schulmaterialien zu bezahlen, die Voraussetzung für den Schulbesuch sind.
Seit dem Besuch von Katrin und Ludmila im April 2017 hat sich viel getan. Die Werkstatt ist komplett fertig gestellt und eingerichtet. Ab jetzt kann die Arbeit beginnen. Sogar einige fertige Schächtelchen mit Räucherkegeln darf unser Team als „Kostprobe“ mit nach Hause nehmen.
Die völlig natürlichen Kräuter zusammen mit rein biologischen, ätherischen Essenzen werden nach Fertigstellung einer ausreichend großen Menge von einigen der Frauen auf dem Markt verkauft. Da Räucherkegel und -stäbchen fast überall in Indien zu religiösen Zwecken verwendet werden, wird das Projekt erfolgreich sein und nach einiger Zeit für mehr Frauen erweitert werden können. 
DANKE an ALLE unsere Freundinnen und Freunde zu Hause! Eure Spenden ermöglichen diesen Frauen ihren Familien ein besseres Leben zu bieten. 

 

Fr 23.06.2017 - 17:05, geschrieben von Michael und Alexandra, veröffentlicht von Frank

750 Patienten in drei Tagen

Mittlerweile ist auch der zweite Teil unseres Teams wieder gut in Deutschland angekommen.
Im Rahmen des dreitägigen „Medical Camp“ des FriendCircle WorldHelp in Uttarakhand, Himalaya, Nordindien, wurden insgesamt 750 Patienten behandelt. (Die im voraus erstellten Patienten-Listen umfassten etwa „600" Personen.)
 
Vor Jahren kam es in den Bergäusläufern unterhalb des berühmten Kedarnath Tempels durch schwere Überschwemmungen zu weiten Zerstörungen, bei welchen mehr als 10.000 Menschen ihr Leben ließen. Noch immer leidet diese Region unter den wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe.
Schon Monate vor der geplanten Durchführung des Medizinischen Camps erklommen unsere indischen Freunde insgesamt 23 Bergdörfer zu Fuß, um alle Menschen in der Region persönlich von der anstehenden, kostenlosen medizinischen Versorgung durch ein deutsches Team zu unterrichten. Zusätzlich wurde der Termin mehrfach über einen einheimischen Radiosender und die lokalen Zeitungen verbreitet.

Michael hat für den FriendCircle WorldHelp in den vergangenen Jahren ein für diese Zwecke optimal geeignetes medizinisches Equipment zusammengestellt, das z.T. aus Deutschland mitgebracht wurde. Viele der Gerätschaften sind von Firmen großzügig gespendet worden. Weitere notwendige medizinische Utensilien wie Untersuchungsliegen, ein Sterilisationstopf,  Sauger, Sauerstoff etc. wurden in Indien zugekauft. Auch Medikamente für die Einrichtung einer eigenen Apotheke mit Sofort-Ausgabe wurden in ausreichend großer Menge zusammengestellt. 

Ziel der Medical Camps des FriendCircle WorldHelp ist es, den Betroffenen Medizin, je nach Bedarf und Erkrankung, für zwei bis zwölf Monate zur Verfügung zu stellen. 
Die Menschen in den abgelegenen Regionen sind zum einen sehr arm und können sich kleinste Zusatzausgaben nicht leisten. Zum anderen stellt das Besorgen der Medizin ebenfalls eine besondere Hürde dar, angesichts der Tatsache, dass die meisten Dörfer viele Stunden Fußweg entfernt zur nächsten Stadt liegen.
Eine besondere Herausforderung des diesmaligen Camps waren der Umgang mit Stromausfällen und die nicht ausreichende Beleuchtung in den Innenräumen und auch außen. Kabel, Lampen, ein Notstromaggregat etc., welche im Vorhinein gekauft bzw. gemietet wurden, halfen, die teils anstrengenden Arbeitsbedingungen zu meistern.

Am 2. Juni 2017 tritt das FriendCircle WorldHelp- Team nach Abschluss der Vorbereitungen in Delhi die etwa 400km lange Autofahrt in die teils unwegsamen Straßen der Berge mit zwei Fahrzeugen an. Nach insgesamt 15 Stunden Auto-/LKW-Fahrt durch die Nacht kann das Camp am Abend des 3. Juni und am Morgen des 4. Juni vor einem uns zur Verfügung gestellten Schulgebäude aufgebaut werden.

Verschiedene Stationen werden eingerichtet: 

    •    Eine Registrierungsstelle, an welcher die Patienten eine Nummer und eine Karteikarte bekommen.
    •    Ein Zelt zur Patientensichtung, das Schatten und Schutz bietet.
    •    Eine Station für notwendige Labortests (Hämoglobin, Leukozyten, CRP, Leber- und Nierenwerte, Blutzucker, Blutfette u.v.m.
    •    Ein EKG-Zimmer
    •    Ein Untersuchungs- und Eingriffszimmer für Ultraschalluntersuchungen, Infusionsbehandlungen und kleine chirurgische Eingriffe in Lokal- bzw. Regionalanästhesie
    •    Eine Apotheke zur Ausgabe der verordneten Medizin

Etwa 35 von den 750 Patienten werden im Verlauf des Camps auf eine Liste gesetzt und gesammelt in die nächstgelegenen Krankenhäuser gebracht, mit denen bereits eine Kooperation vereinbart wurde. Hier werden die Patienten im Anschluss an das Camp zu anstehenden Augenoperationen, Hörgeräteversorgung, Nieren- und Gallenblasensteinoperationen sowie zur orthopädischen Wiederherstellung fehlverheilter Gelenkbrüche etc. stationär bzw. ambulant weiterbetreut. Die Reisekosten und das Essensgeld, welche vom FriendCircle WorldHelp für die Patienten übernommen werden, sind dabei eine der Grundvoraussetzungen, dass diese Menschen sich der Behandlung überhaupt unterziehen können. Die kooperierenden Kliniken sagen glücklicherweise eine schnelle, unkomplizierte und teils kostenlose weitere Versorgung zu, was durchaus nicht selbstverständlich ist.

Die Masse der Patienten konnte problemlos im Rahmen des Medical Camps medizinisch behandelt werden und auch einige operative Eingriffe konnten erfolgreich durchgeführt werden. 
So wurden beispielsweise insgesamt ca. 18.000 Tabletten mit unterschiedlichen schmerzlindernden Wirkstoffen, 600 Schmerzsalben, etwa 3.000 Tabletten mit antibiotischen Wirkstoffen bei z.T. schwerwiegenden chronischen Infektionen und ebenfalls große Mengen an Bluthochdruckmitteln, Magentabletten, Vitamin- Protein und Mineralienpräparaten ausgegeben.
Es waren Fälle schwerer chronischer Schmerzzustände, asthmatischer Beschwerden sowie bisher unentdeckter Diabetiker und Bluthochdruckpatienten vorstellig. Daneben stellten sich auch viele Patienten mit Hauterkrankungen oder Hämorrhoidenbeschwerden vor. Die Hämorrhoidalbehandlung wurde vor Ort mittels Operation oder Gummibandligatur durchgeführt. 

Für Hauterkrankungen standen viele verschiedene Salben mit unterschiedlichen Wirkstoffen zur Verfügung.

Neben der medizinischen Behandlung wurden die Wartenden, die z.T. von weit her und zu Fuß angereist waren, mit und Essen und Tee versorgt, so dass zu kaum einem Zeitpunkt Ungeduld oder Unruhe aufkam und eine entspannte Atmosphäre bei hochsommerlich feuchten 36-38 Grad im Schatten herrschte. 
Kurze aber kräftige Regengüsse am 2. und 3. Tag brachten eine willkommene Abkühlung auf ca. 32 Grad, jedoch brach das Zelt zusammen und die elektrische Versorgung fiel dadurch zeitweise aus...
Die Patientensichtung wurde daher kurzerhand unter den Dachunterstand der Schule verlegt, was kein Problem für Team und Patienten darstellte, wenn auch kurzzeitig die „Ordnung" etwas verloren ging. 
Batteriebetriebene Stirnlampen und andere Geräte halfen, die Zeit des Stromausfalls zu überbrücken und sich so im Inneren der recht dunklen Schulräume zurechtzufinden. 

Am Ende dieses Drei-Tage-"Medical Camps" waren alle Helferinnen und Helfer erleichtert und zufrieden, dass alle Patienten gut betreut werden konnten und alle Herausforderungen gut gemeistert werden konnten.
Aus den Kliniken erhielten wir bereits die Rückmeldung, dass nahezu alle medizinischen Fälle erfolgreich abgeschlossen sind (bis auf wenige kompliziertere Fälle) und die Menschen bereits nach Hause zu ihren Familien zurückgekehrt sind.
DANKE an ALLE Freundinnen und Freunde im In- und Ausland, die zum großen Erfolg des Medical Camps beigetragen haben, so dass eine so große Anzahl von Patienten in einer kurzen Zeit medizinisch hochwertig versorgt werden konnte!
DANKE an ALLE Freundinnen und Freunde zu Hause, die durch ihren Beitrag die "Medical Camps" des FriendCircle WorldHelp erst möglich machen!
Eure Spenden können nicht genug gewertschätzt werden!!
 

So 11.06.2017 - 08:30, geschrieben von Alexandra, veröffentlicht von Frank

Team in Bihar eingetroffen und ein Teil zurück in der Heimat

Gestern sind Alexandra, Alina, Alois und Tobias gemeinsam mit Venu von Delhi nach Patna gereist. Sie werden dort die Schulprojekte besuchen und fortführen. Parallel sind Michael und Jürgen zurück nach Deutschland geflogen, wo sie gestern Abend wohlbehalten eingetroffen sind.
Das medizinische Camp war ein voller Erfolg!
Fotos und Bericht folgen kurzfristig, neben der weiterlaufenden Arbeit diese auszusuchen und Texte zu schreiben ist manchmal schwierig und dauert daher noch ein wenig

 

Sa 10.06.2017 - 05:30, geschrieben von Alexandra, veröffentlicht von Frank

Nächster Bericht - Team inzwischen zurück in Delhi und vor Weiterreise nach Bihar

Seit Jahren hilft Sunny bei den Projekten des FriendCircle WorldHelp mit. Er war selbst einmal viele Jahre Straßenkind. Drogen und Alkohol standen auf seinem Tagesplan und er und seine Freunde hatten keine Perspektive im Leben, glaubten nicht an eine bessere Zukunft ohne Dorgen und hatten jede Hoffnung bereits verloren. 
2011 lernte unser Team Sunny kennen. Damals hatte er gerade einen Entzug hinter sich. Durch seinen starken Willen, seinen tiefen Glauben an etwas Höheres und die Inspiration durch die Arbeit des FriendCircle WorldHelp gründete er vor etwa drei Jahren eine Organisation, die klein anfing, aber mittlerweile große Erfolge aufweist.
Menschen, die wie er damals, aufgrund von zu vielen Sorgen und Problemen in die Abhängigkeit rutschten, gibt er nun die Möglichkeit, in gemieteten Räumen einen Entzug zu machen und mittels eines straffen Tagesplans ihr Leben neu zu ordnen und zu disziplinieren. 
Gespräche, gemeinsames Kochen, Yoga, Singen und Tanzen stehen auf dem Tagesplan. Nach einigen Monaten oder einem Jahr gehen die Leute dann "zurück ins Leben"- mit Hilfestellung- indem Sunny vorher gemeinsam mit ihnen eine Arbeit gesucht hat und die Familien der Betroffenen in die Gespräche mit einbezieht.
Jeweils 20 bis 40 Männer (es ist ein Kommen und Gehen) finden heute in den äußerst spartanisch eingerichtenten Räumen (ein größeres Zimmer mit einer Dusche (Handpumpe!), eine Toilette, eine winzige Küche und ein Raum, um neue Leute zu empfangen oder Gespräche mit Angehörigen zu führen.
 
Sunny, der selbst erst 33 Jahre alt ist, lebt 24 Stunden zusammen mit den Leuten, die zu ihrem „großen Bruder“ aufschauen.
Da die Dächer der sehr einfachen, teils garagenähnlichen Einrichtung löchrig waren, kaufte der FriendCircle WorldHelp Dächer. Ursprünglich war nicht den ganzen Tag Strom und frisches Wasser vorhanden. Der FriendCircle WorldHelp kaufte Solarplatten und darüberhinaus Kühlgeräte und Ventilatoren gegen die Hitze des Sommers.
Anfangs saßen die Leute bei 40 Grad dicht gedrängt in dem kleineren der Räume, der dickere Mauern hat und in welchem es ein oder zwei Grad kühler war als im großen, um den Sommer zu überstehen. Denn Ausgang kann den wenigsten von ihnen gewährt werden, solange sie nicht wirklich clean sind und verstanden haben, dass ein Leben ohne Drogen eine bessere Zukunft für sie und ihre Familie bedeutet.
Viele ergreifende Geschichten kann Sunny heute berichten. Junge Menschen, die ihr Zuhause seit Jahren nicht mehr gesehen haben, trauen sich wieder zu ihren Eltern, um zu zeigen: „Ich bin ein anderer Mensch geworden.“ Manch einer von ihnen arbeitet wieder ganz normal und unterstützt seine Familie, andere sind frisch verheiratet ;-)
 
Bei dieser Tour behandelt Michael die Menschen in Sunny's Einrichtung zum zweiten Mal. Medikamente, notwendige Untersuchungen außerhalb und kleine Geräte wie z.B. einen Blutzuckermesser stellt der FriendCircle WorldHelp. Im Winter bekommen die Männer Pullover und Decken. 
Da nur etwa die Hälfte der Angehörigen Sunny etwas Geld für Essen und Unterkunft ihrer Verwandten geben kann, wird das Essen am Monatsende schon manchmal knapp. Dann kauft der FriendCircle WorldHelp Reis, Linsen und Öl für einen oder zwei Monate.
 
DANKE an ALLE Freundinnen und Freunde zu Hause, die mit uns zusammen ein Herz für Menschen haben, die "ganz unten“ sind und sich eine bessere Zukunft nicht mehr vorstellen können. Jeder, der es geschafft hat, wird die Welt wieder ein wenig besser machen!

 

Fr 02.06.2017 - 17:30, geschrieben von Alexandra, veröffentlicht von Frank

Verschiedene Impressionen der Suppenküche für Straßenkinder und Notleidende in Delhi…

Indien hat schätzungsweise 11-18 Millionen Kinder, die ihr Leben mit ihren Eltern oder auch alleine mit Freunden auf der Straße verbringen.
Wenn die Freunde des FriendCircle WorldHelp mit den Taxis kommen und aus dem Fenster winken, fangen Scharen von Kindern an, über die Straße zu laufen und anderen zuzurufen,
dass es wieder Essen umsonst gibt!

Mit Sträußen von roten Rosen, die sie im heißen, staubigen und smogbelasteten Verkehrstreiben mühsam versuchen zu verkaufen, indem sie an die Scheiben langsam fahrender Autos klopfen oder warten, bis die Ampel rot ist, kommen einige von ihnen angerannt. 
Alle Kinder und auch andere bedürftige Menschen reihen sich sitzend auf der Mauer vor dem kleinen Straßenstand auf. Etwa 80 Menschen zählen wir diesmal.
Einen großen Teller Reis mit Bohnen gibt es, Kekse und einen großen frischen Obstsaft.
Die Erleichterung, kurz ausruhen zu können und mit Leckerem und Nahrhaftem bedient zu werden liest man in den Augen der Kinder und auch wir selbst können sie fühlen.
Und während unser Team die „Geschenke“ unserer Freunde zu Hause verteilt ist es, als wenn wir selbst beschenkt würden!…
DANKE an ALLE, die diese "kleinen- großen" Momente des Lebens möglich machen! 
 
Fotos:
Mit freudiger Begeisterung laufen die Kinder zum Ort der Suppenküche...

 

Do 01.06.2017 - 16:45, geschrieben von Alexandra, veröffentlicht von Frank

Gut angekommen und erste Eindrücke

Am 29.05. startet unser sechs-köpfiges Team aus Deutschland um 11.10 Uhr morgens in Nürnberg.
Ankunft: 4.35 Uhr morgens in New Delhi. Die Temperatur ist um diese Uhrzeit noch gut erträglich, während man tagsüber oft gegen eine „Wand aus Hitze“ läuft, sobald die Türen der klimatisierten Geschäfte und des Hotels, in dem unser Team untergebracht ist, zur Straße hin öffnen.
Mit zwei Taxen und 16 Gepäckstücken erleben Alina, Alois und Tobias einen ersten, für hiesige Verhältnisse gediegenen Vorgeschmack des indischen Verkehrs.
Milch und Brot zum Frühstück und dann erstmal ein paar Stunden aufs Ohr gelegt…
 
Nach kurzer körperlicher Regeneration werden die üblichen, jedoch notwendigen Besorgungen erledigt.
Simkarten für die Handys, damit jeder Verbindung nach Hause hat und sich niemand von Familie und Freunden unnötig Sorgen machen braucht.
Alina sucht Stoff für ihre „indische Tracht“ aus. Überall, wo Erledigungen anstehen, werden die Freunde des FriendCircle WorldHelp besonders freundlich begrüßt. 
Schließlich sind sie seit vielen Jahren Stammkunden ;-)
Am Nachmittag kommen auf Bitten von Michael hin zwei Geschäftsbesitzer eines medizinischen Ladens persönlich ins Hotel, um mit ihm die lange Liste an Medikamenten durchzugehen, die für das Medizinsche Camp dringend gebraucht werden. 
Abends gibt es noch einen Medizinsichen Workshop für die Teammitglieder, um sich beim Medical Camp mit Blutdruckmessen, medizinischer Assistenz und Test-Durchführung nützlich machen zu können.
Während Alois, Tobias und Alexandra nach 22.00 Uhr sofort gut einschlafen können, liegen Jürgen, Michael und Alina aufgrund der Zeitverschiebung (3,5 Stunden) noch eine Weile wach…
DANKE an ALLE unsere Freundinnen und Freunde zu Hause fürs Mitfiebern und Daumendrücken ;-)
 
Bildunterschriften der ersten Fotos, Galerie folgt kurzfristig:
* Zusammen mit Venu und vielen anderen indischen Freunden organisierten Michael und Alexandra ca. zwei Monate vor der Tour die notwendigen Details zur Durchführung des Medical Camps und des 2. Teils der Reise in die Lepradörfer von Bihar.
* Besprechung und Bestellung von Medizin fürs Camp im Hotelzimmer. (Im Bild von links: Ladenbesitzer, Tobias, Alois, Michael)
* In verschiedenen Geschäften kauft das Team weiteres Zubehör fürs Medical Camp ein. Hier beim Erwerb eines Sterilisations-Topfes.
* Und hier werden Testrollen fürs EKG gekauft.
* Die Hitze in den engen Geschäftsgassen in „Old Delhi“ ist nur mit einem Becher Chai erträglich ;-)   Zum Wohl und liebe Grüße an ALLE zu Hause!!! (Im Bild von rechts: Alina, Jürgen, Alois)
* Während des Einkaufens gibt es längere Wartezeiten, doch durch die vielen Eindrücke bleibt es immer interessant...
* Indien, ein Land großer Kontraste… Zeit zum Nachdenken und für Philosophie...
© Copyright by FriendCircle WorldHelp. Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis vom FriendCircle WorldHelp ist nicht gestattet.
Zusammen mit Venu und vielen anderen indischen Freunden organisierten Michael und Alexandra ca. zwei Monate vor der Tour die notwendigen Details zur Durchführung des Medical Camps und des 2. Teils der Reise in die Lepradörfer von Bihar.
Die Hitze in den engen Geschäftsgassen in „Old Delhi“ ist nur mit einem Becher Chai erträglich ;-)   Zum Wohl und liebe Grüße an ALLE zu Hause!!! (Im Bild von rechts: Alina, Jürgen, Alois)
Verschiedene Impressionen der Suppenküche für Straßenkinder und Notleidende in Delhi…
Indien hat schätzungsweise 11-18 Millionen Kinder, die ihr Leben mit ihren Eltern oder auch alleine mit Freunden auf der Straße verbringen.
Mit freudiger Begeisterung laufen die Kinder zum Ort der Suppenküche...
Das kleine Kind schaut Alois interessiert an...
Und schon bald kommen die ersten Essen…
"Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.“ (Zitat, Wilhelm Busch)
Im Dorf, wo diese Kinder wohnen, wurde ein Brunnen gebohrt, der nun täglich sauberes Trinkwasser befördert.

Kommentare(1)

Wunderbar, dass es diese kleinen großen Momente gibt.
Passt gut auf Euch auf.
pat

Neuen Kommentar schreiben