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Unterstützung
Unterstützung für Schulkinder in Nepal
Nepal – Neubau der Schulküche im Tsum Tal
Im Oktober 2025 wurde der Grundstein für ein weiteres Projekt gelegt: den Neubau einer dringend benötigten Schulküche im abgelegenen Tsum Tal in Nepal.
Bereits während einer Trekkingreise von Alfred im Jahr 2024 war deutlich geworden, dass die bestehende Küche der Schule in Chumling in einem äußerst prekären Zustand war. Im Rahmen der Unterstützung für rund 30 Kinder und Lehrerinnen wurde der Umbau begonnen und Ende November 2025, nach rund drei Wochen intensiver Arbeit, konnte der Küchenanbau schließlich fertiggestellt werden.
Mingmar, unser Freud aus Nepal, machte sich im Oktober 2025 gemeinsam mit vier Trägern auf den Weg ins Tsum Tal. Bereits im Sommer hatte er Dorfbewohner in Chumling beauftragt, mehrere Tannen im Umkreis von etwa einer Stunde Fußweg zu fällen und über Monate trocknen zu lassen. Insgesamt wurden 13 Baumstämme verwendet. Für jeden Stamm wurde eine Entschädigung an die Waldbesitzer entrichtet.
Die zugesägten Hölzer wurden mühsam über Stock und Stein zur Schule getragen und vor Ort ausschließlich in Handarbeit weiterverarbeitet.
Nach der Ankunft in Chumling begann das Team sofort mit dem Abbau des bestehenden Daches über dem Lagerraum, um darauf ein zusätzliches Stockwerk in Holzständerbauweise zu errichten. Schritt für Schritt entstand ein solides Holzskelett aus senkrechten Ständern und horizontalen Trägern. In reiner Handarbeit wurden zahlreiche Rahmenschenkel exakt zugesägt und verzapft. Die Grundfläche des Neubaus beträgt rund vier Meter Breite und zehn Meter Länge.
Mit jedem Tag wurde der Fortschritt sichtbarer: Zunächst das Gerüst, dann ein Balkon, später eine Treppe, die hinauf in den neuen Küchenraum führte. Zusätzlich konnte auf derselben Etage ein Zimmer für die einzige Lehrerin der Schule eingerichtet werden. In den letzten Tagen setzten Mingmar und sein Team das Dach wieder auf den Neubau. Während der gesamten Bauzeit übernachteten die Helfer auf einfachen Matratzenlagern in der Schule.
In nur drei Wochen entstand so ein kompletter neuer Gebäudetrakt – unter einfachsten Bedingungen, ohne schwere Maschinen und fernab jeglicher Infrastruktur.
Nach Abschluss der Arbeiten trat das Team den Rückweg an: zu Fuß über Lokpa hinab bis in die Nähe von Machakhola und von dort mit dem Jeep zurück nach Kathmandu. Am Montagabend erreichten sie wieder ihre Familien – mit dem Wissen, im Tsum Tal etwas Bleibendes geschaffen zu haben.




















